Rhythmusbasierte Kommunikation – Kommunikation mit den Großwalen

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Eine wichtige Frage, die sich Ende des letzten Jahrhunderts weltweit entwickelt hat, lautete: Wie können Tiere, insbesondere Wale, ein so scheinbar komplexes Leben führen und so wenige Signale, Zeichen oder Symbole verwenden? Gab es tatsächlich ein anderes, vielleicht unabhängiges Kommunikationssystem innerhalb der Natur, das wir hauptsächlich aufgrund unserer eigenen hauptsächlichen menschlichen Kommunikation nicht bemerkt hatten?

Vor einem Jahrzehnt wurde ein solches unabhängiges Kommunikationssystem von zwei Buckelwalen demonstriert, die von Ceta Research in Trinity, Neufundland, untersucht wurden. Es wurde seitdem bei anderen Tieren gefunden, jedoch nur unter geringen Stressbedingungen. Unter Stress neigen Organismen dazu, zu einer dominanten Verwendung von Signalen und zu Darwinschen Überlebenskämpfen zurückzukehren. Aber wenn man einen Organismus mit deutlich reduzierten Bedürfnissen entdeckt, kann man normalerweise Rhythm Based Communication (RBC) finden.

Aber wie funktioniert es?

Um diese neue Art der Kommunikation zu haben, müssen biologische Rhythmen zwischen zwei Organismen geteilt werden, damit eine Synchronisation stattfindet. Nach der Synchronisation wird die rhythmische Kommunikation durch die Wahrnehmung der Verspätung im Verhältnis zur Zeit durch den Organismus ermöglicht. Das heißt, die Organismen erreichen durch Synchronisation einen gemeinsamen Rhythmus und können dann innerhalb dieses synchronisierten Rhythmus Nachrichten unter Verwendung von Kombinationen von ON-TIME-, SPÄT-, OFF-TIME- und FRÜH-Nachrichten senden und empfangen. Ein solcher Informationsfluss ist die rhythmische Kommunikation (RBC).

Stellen Sie sich zwei parallele „Pfeile“ der konventionellen Zeit vor, die jeweils mit einem von zwei kommunizierenden Organismen A und B verbunden sind. Stellen Sie sich nun zwei sich drehende Räder mit ihren Mittelpunkten auf den „Pfeilen“ der Zeit mit unterschiedlichen Rotationsgeschwindigkeiten (Alpha-Rhythmen) vor.

Um zur Synchronisation zu gelangen, gibt Organismus A in jedem Zeitfenster einer einzelnen Rotation ein Signal ab, aber nur, wenn das Fenster die vertikale oder „JETZT-Achse“ erreicht.

Organismus A wiederholt diese Aktion dann bei dem nächsten oder mehreren vollständigen Zyklen seines Rades, wodurch ein pulsierender Rhythmus immer an der gleichen Position seiner Drehung entsteht (Alpha-Konzept)

Das Alpha-Konzept kann von Organismus B bestätigt werden, wenn er ein Signal sendet, das auch in einem synchronen Zeitfenster zentriert auf der NOW-Achse einer seiner nachfolgenden Rotationen auftritt

Dieses Senden eines synchronen Signals definiert das Konzept der On Timeness (oder Zero Lateness).

Nachdem die Organismen jetzt synchronisiert sind, können sie Nachrichten senden und empfangen, indem sie Kombinationen von ON-TIME-, LATE-, OFF-TIME- und EARLY-Nachrichten verwenden

Wenn wir für einen Buckelwal 60 Sekunden als Alpha-Rhythmus verwenden, dann:

Die Einschaltzeit (a) beträgt 58 bis 02 Sek., zentriert um 12 Uhr, auf einem Zifferblatt.

Spät (b) wäre dann 13-17 Sek., zentriert um 3 Uhr.

Auszeit (c) wäre 28-32 Sek., zentriert bei 6 Uhr,

Früh (d) wäre 43-47 Sek. zentriert um 9 Uhr.

Experimente von Ceta Research haben gezeigt, dass die folgenden Meldungen nun für einige Meeressäuger, Landsäugetiere und Seevögel identisch zu sein scheinen.

1. Synchronisation: Etablierung des On-Time-Konzepts eines demonstrierten Rhythmus.

2. Eine Begrüßung oder ein „Passkey“: Hallo zu sagen, erfolgt mit einer Off Time – Off Time – On Time Nachricht

3. Gegenseitige Begrüßung: Rhythmische Mimikry durch die Rückmeldung der Hallo-Botschaft ist ein Zeichen für den Abbau von biologischem Stress und Kommunikationsbereitschaft.

4. Eine sich gegenseitig überlappende Begrüßung: Dies geschieht, wenn #3 das Timing von #2 überlappt; tritt am häufigsten nach wiederholten gegenseitigen Begrüßungen zwischen denselben beiden Organismen auf.

5. Das Deklarativ (dh ein einfaches Substantiv): Fakten werden als Kombinationen aus Spät oder Früh, Off Time oder On Time angegeben. Ein Beispiel aus den Experimenten von Ceta Research wäre Late – On Time – Late – Early, um „A Location“ darzustellen.

6. Das Interrogativ: Fragen werden als rhythmische, „zeitsymmetrische“ Signale formuliert, Spiegelbilder des Deklarativs; ein Beispiel wäre Früh – Pünktlich – Früh – Spät für „Ort?“ oder „Gehen Sie zum Standort?“ Dies ist eine Umkehrung der kreisförmigen Richtung von RBT.

7. Das Bejahende (Ja): Ein doppeltes Signal On Time

8. Das Negative (Nein): Ein doppeltes Signal Off Time .

9. Ein Abschied: Eine rhythmische, gegenphasige Nachricht zur Begrüßung von #2 oben. Die rhythmische Codierung ist On Time – On Time – Off Time Dies wird üblicherweise vom zweiten Organismus während der Abfahrt nachgeahmt.

10. Zeitkomprimierung: Ein Doppelsignal in einem einzelnen Rotationsfenster, wodurch eine Nachricht um eine RBT-Umdrehung verkürzt wird. Ein Beispiel wäre eine Begrüßung mit einem Doppelsignal Off Time gefolgt von einem On Time Signal. Die Zeitkomprimierung entspricht anscheinend dem Gefühl der Freude und wird bei einigen Walen unweigerlich von einem Bruch gefolgt.

Experimente von Ceta Research zu Mensch-Tier-RBC-Rhythmen zeigen, dass sich die Alpha-Rhythmen je nach Art und Situation unterscheiden und von 10 Sek.

Ceta Research glaubt, dass RBC für alle Tiere (und tatsächlich für alles Leben) funktionieren könnte. Sollte dies der Fall sein, ist eine universelle Begrüßung möglich. Eine Gruppe lebender Organismen soll in der Lage sein, mit RBT Nachrichten zu senden und zu empfangen, als ob sie physisch zusammen wären, unabhängig von einer räumlichen Trennung. Auch ein größerer Wortschatz wäre zu erwarten und die Körpersprache sollte eine umfangreiche Rolle in der Kommunikation spielen.

Es ist nicht nur wichtig, WAS der Organismus tut, sondern vielleicht noch wichtiger, WANN der Organismus etwas tut.



Source by William Meikle

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